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7 Dez 2011

Gute Bedingungen im Skigebiet rund um Ischgl

Author: admin | Filed under: Skigebiete
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Ischgl liegt im sogenannten Paznaun, einem Tal des Flusses Trisanna. Auch die kleine Ortschaft Mathon ist Teil von Ischgl, wird aber häufig als separates Dorf angesehen. Die Tiroler Gemeinde Ischgl inklusive des Orts Mathon hat sich vor allem auf den Winterurlaub spezialisiert und ihr Skigebiet, die sogenannte Silvretta Arena, daher entsprechend ausgebaut. Zahlreiche Seilbahnanlagen und Lifte stehen den Skifahrern, Snowboardern und Rodlern auf einer kilometerlangen Pisten-Strecke als Transportmittel auf den Hängen zur Verfügung.

Fast das gesamte Pisten-Areal von Ischgl befindet sich in einer Höhe von mehr als 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Hier kann man aufgrund der günstigen Wetterverhältnisse und der Lage am Nordhang bereits ab Ende November täglich Ski fahren. Die Wintersportsaison zieht sich in diesem Bereich sogar bis Anfang Mai hin. In der kalten Jahreszeit zeichnet sich Ischgl durch winterliche Temperaturen und Schneefall als gutes Gebiet für den Skiurlaub aus. Durch den winterlichen Niederschlag werden hier von der Natur gute Verhältnisse für den Wintersport geschaffen. Damit während der Wintersaison die Qualität des Schnees entsprechend hoch ist, werden in jeder Nacht mehrere Pistenraupen eingesetzt, um auf diese Weise die guten Bedingungen in Sachen Skisport, Snowboarden und Rodeln zu erhalten. Das Skigebiet Silvretta Arena wurde unter anderem wegen der hohen Standards, aber auch aufgrund der guten klimatischen Bedingungen unter die besten von zahlreichen Skigebieten in den Alpen gewählt.

Neben dem reinen Skiurlaub in Ischgl findet sich aber vor allem auch eine ausgeprägte Après-Ski- und Feier-Kultur in diesem Winterurlaubsgebiet. Eine gute Möglichkeit zum abendlichen Feiern nach dem Skifahren oder Snowboarden gilt heutzutage bei vielen Skiurlaubern als “Muss”, damit ein Winterurlaubsgebiet attraktiv wirkt. In den Hotelbereichen bietet sich den Urlaubern hierfür eine entsprechend große Auswahl an Clubs und Diskotheken für die Après-Ski-Party.

Der Tourismus und der Urlaubsverkehr entwickelten sich in Ischgl bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Alpenvereine aus Deutschland und Österreich errichteten in dieser Gegend zu jener Zeit sogenannte Schutzhütten. Hier konnten nun unter anderem Wanderer auf einer Bergtour unter einfachen Bedingungen übernachten. Das Gebiet im Trisanna-Tal wurde so über mehrere Jahrzehnte allmählich ein attraktiver Anzugpunkt für Besucher aus anderen Gegenden Österreichs und auch Deutschlands. Aufgrund dieser Attraktivität und des gestiegenen Interesses im Urlaubsbereich baute man die touristische Infrastruktur immer weiter aus. Teil dieser Entwicklung zur Touristenhochburg war die Eröffnung der berühmten Silvretta-Seilbahn. Zu dieser Zeit handelte es sich bei der Konstruktion um die längste Seilbahn in Österreich. Diese lockte daher immer mehr Touristen in die Alpengegend. So wurden Ischgl und Mathon mit der Zeit zu einem Anziehungspunkt für den weltweiten Massen- und Erlebnis-Tourismus. Durch Erneuerungen und Umbauten erinnert der Skiort heutzutage allerdings nicht mehr an die ehemalige Bauernortschaft. Stattdessen findet sich hier eine zeitgemäße und moderne Ansiedlung verschiedener Hotelbauten, die für den Winterurlaub einen attraktiven Anzugpunkt darstellt.

© stm – Fotolia.com

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