Wie hilft ihnen eine Polar Uhr beim Training?
Author: admin | Filed under: Fitness, ZubehörZu einer ausgewogenen Fitness gehört neben einer ausgebildeten Maximalkraft, Beweglichkeit und Kraftausdauer auch die Kondition. Kondition, oder auch Ausdauer genannt, beschreibt die allgemeine sportliche Fähigkeit, einer mäßigen bis erhöhten körperlichen Beanspruchung und Muskelbelastung über längere Zeit bei verhältnismäßig stabilem Kreislauf zu widerstehen. Beispiele für solche Belastungen sind das Schwimmen oder Radfahren über lange Distanzen oder auch der Ausdauer- und Skilanglauf. Zusätzlich zu diesen klassischen sportlichen Disziplinen fallen auch moderne Ausdauersportarten wie das Nordic Walking und das Inline Skating in diesen Bereich.
Entgegen früherer Trainingsmethoden geht die Trainingslehre inzwischen davon aus, dass ausschließlich die Pulsfrequenz für die Intensivität und die sonstige Trainingsgestaltung von Dauer sein muss. In der einfachsten Variante lässt sich der Puls durch das Auflegen der Finger auf die Halsschlagader nehmen. Hierzu zählt der Sportler die Anzahl der Herzschläge in 15 Sekunden und multipliziert diese Zahl mit dem Faktor vier, um den Puls zu erhalten. Allerdings setzt diese Methode voraus, dass der Sportler darin geübt ist, den eigenen Puls zu nehmen. Meistens muss hierfür der Bewegungsablauf unterbrochen werden. Insbesondere in sehr intensiven Trainingsphasen und bei hoher Pulsfrequenz kann sich diese Methode also als schwierig und ungenau erweisen.
Alternativ dazu gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an Pulsuhren. Sie ermöglichen es, den eigenen Herzschlag während des Trainings ständig zu beobachten. Viele Modelle haben auch Zusatzfunktionen, die den Sportler bei seinem Training noch weiter unterstützen. Aufgrund der großen Bekanntheit und des Marktanteils steht die Firma Polar oftmals als Synonym für Pulsuhren. Doch egal ob mit Polar Uhr oder einem anderen Modell, die Funktionen sind in der Regel ähnlich. Eine Pulsuhr besteht meist aus einem Pulsmesser und der eigentlichen Uhr. Während die Uhr am Handgelenk getragen wird und auch sonst als Armbanduhr einsetzbar ist, sind die meisten Pulsmesser als Brust- beziehungsweise Bauchgurte ausgeführt. Am Oberkörper zeichnen sie die Herztöne auf und senden sie per Funk an die Pulsuhr. Moderne Fitnessgeräte – wie Laufbänder und Ergometer – haben häufig ebenfalls ein Empfangsgerät integriert. Damit der Sportler aber nicht den Puls des Nebenmannes auf der Uhr sieht, empfiehlt sich der Kauf einer Uhr mit codiertem Signal. Je nach Modell kann die Uhr nicht nur den aktuellen Puls anzeigen, sondern zeichnet die Herzfrequenz auch auf und fasst den Puls am Ende der Trainingseinheit in Durchschnittspuls und Maximalpuls zusammen. Ausgereiftere Modelle bieten zudem die Funktion eines Trainingstagebuchs an und lassen sich sogar mit der entsprechenden Software auf den Computer auslesen.
Für fortgeschrittene Langstreckensportler gibt es solche Uhren mit integrierter GPS-Funktion. Damit lassen sich nicht nur Herzschlag und Zeit, sondern zusätzlich auch Entfernung, Anstieg, Durchschnittsgeschwindigkeit und Leistung kalkulieren. Auch Geräte, die bei der Erstellung eines Trainingsplans anhand der eigenen Leistungen und Strecken helfen, sind auf dem Markt.
Tags: Ausdauer, GPS, Herzfrequenz, Pulsuhr, Training, Trainingspuls
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